Kontinentales

Fremdsprachen wagen!

Der nächste Urlaub steht bevor und es geht in ein fremdes Land. Man bucht Flüge, sucht nach Unterkünften und erkundigt sich über Sehenwürdigkeiten. Doch wenn man richtig Lust hat in das fremde Land einzutauchen, dann kann man doch noch einen Schritt weitergehen – die Landessprache lernen!

„Also man kann doch nicht die Sprache jedes Landes lernen, das man bereist!“

Natürlich nicht. Aber eine Reise ist doch immer ein toller Anlass sich einer neuen Herausforderung zu stellen. Für mich geht es im Spätsommer diesen Jahres nach Norwegen und was soll ich sagen – das Sprachfieber hat micht gepackt. Seit ein paar Tagen wird abends vor dem Schlafengehen Norwegisch gelernt und zwar per App. Die ersten Sätze sitzen schon!

Warum sollte man sich die Mühe machen?

Sprache ist eine Bereicherung und Kommunikation ist der beste Weg zur Problemlösung. Klar, es ist nicht einfach mal eben eine neue Sprache zu erlernen. Und wenn ich von erlernen spreche, dann meine ich vielleicht ein paar Vokabeln auswendig zu lernen. Denn leider ist nachgewiesen, je älter wir werden, desto schwieriger sind neue Sprachen für uns. Aber der Aufwand lohnt sich.
Natürlich kann man sich fast überall am leichtesten auf Englisch unterhalten, aber oft zeigen sich doch schon bei der Aussprache von Orten oder Namen die ersten Schwierigkeiten.

„Where is the Vikingskipshuset?“

„I’m looking for the next train to Tromsø.“

„How do I get to Nærøyfjord ?“

Hier kann ein kurzer Crashkurs über die richtige Aussprache einzelner Buchstaben schon wahre Wunder bewirken. Und die Einheimischen wissen gleich, was man meint!

Vor Ort lernen

Zeit und Motivation für solche Unterfangen sind natürlich oft knapp. Wer sich vor dem Urlaub gar nicht aufraffen kann, hat immer noch die Möglichkeit auf seiner Reise von Schilder und Speisekarten zu lernen. Ich konnte beispielsweise bei meiner letzten Schwedenreise sehr schnell feststellen, was ‚stengt‚ bedeutet – geschlossen.
Vieles kann man in direkter Kommunikation mit den Einheimischen lernen. Auch wenn man sich mit Händen und Füßen verständigt, ein paar Wortfetzen bleiben doch immer hängen.

Danke sagen!

Einen Begriff sollte man sich allerdings vor jeder Reise zu Herzen nehmen – Danke.
Sich zu Bedanken gehört einfach zu guten Ton, egal in welcher Sprache. Das habe ich auch wieder bei meiner Sprach-App gelernt, die mich gleich darüber informiert hat, dass man sich in Norwegen besonders häufig bedankt. Danke für das Essen, danke für den gestrigen Abend, Danke für die Information.

Also in diesem Sinne:
Takk for interessen!